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DIGITAL LEADERSHIP: MITARBEITERFÜHRUNG IM DIGITALEN ZEITALTER

Unsere Forschungsziele und Fragestellungen

Wie verändern sich die Rolle von und Anforderungen an Führungskräfte im digitalen Zeitalter?

Welchen Einfluss hat der Digitalisierungsgrad auf den Zusammenhang von Führungskräftekompetenzen, -verhalten und Führungsstilen auf Führungserfolg?

Welchen Einfluss hat der Digitalisierungsgrad auf die psychische Belastung von geführten Personen?

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Projektbeschreibung

Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor nie dagewesene Herausforderungen: Neue Produkte und Dienstleistungen müssen entwickelt, neue Arbeitsprozesse sowie Kollaborationsmodelle implementiert und die Unternehmenskultur entsprechend weiterentwickelt und adaptiert werden. Das bedeutet, es müssen nicht nur neue Arbeitsstrukturen und -prozesse definiert, sondern auch die Anforderungen und Rahmenbedingungen der Mitarbeiterbeziehungen und -führung neu gestaltet werden. Dabei kommt Führungskräften eine Schlüsselrolle zu.

Diese Entwicklungen bringen erhebliche Herausforderungen, zusätzliche Anforderungen, neue Kompetenzbedarfe und psychische Belastungen mit sich. Führungskräfte müssen lernen, Beziehungen unter virtuellen Bedingungen aufzubauen, mittels digitaler Medien zu kommunizieren und räumlich, zeitlich und kulturell entfernte Mitarbeiter zu führen. Dies erfordert, dass sie ihr Mindset und Skillset entsprechend weiterentwickeln. Durch die ständige Erreichbarkeit und die Entgrenzung zwischen beruflichem und privatem Leben kann die Digitalisierung belastend auf den einzelnen Mitarbeiter einwirken. Dies kann zu negativen Konsequenzen für das Wohlbefinden, insbesondere in Bezug auf die psychische und physische Gesundheit, führen. Diesen negativen Einflüssen können Führungskräfte entgegenwirken.

In der bisherigen Forschung sind die Ergebnisse zum Zusammenhang von Führung und Führungserfolg unter digitalen Rahmenbedingungen uneinheitlich und inkonsistent. Insbesondere der Zusammenhang von Führungskräftekompetenzen, Führungsverhalten und Führungserfolg sowie deren Wirkung auf gesundheitsbezogene Faktoren wurde unzureichend erforscht. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, diese Wirkbeziehungen unter dem Einfluss digitaler Rahmenbedingungen empirisch zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen zu einem ganzheitlichen Verständnis von Digital Leadership im Rahmen eines empirisch validierten Modells führen. Zusätzlich soll der derzeitige Forschungsstand konsolidiert und ein Beitrag zur weiteren Integration des Forschungsfeldes geleistet werden. Auf dieser Basis können Handlungsempfehlungen im Sinne eines evidenzbasierten Managements für die Führungskräfteauswahl und -entwicklung in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt abgeleitet werden.

METHODEN & RESULTATE

Forschung

Angewandte Methoden 

  • Literature Survey
  • Quantitative Meta-Analyse
  • Qualitative Experteninterviews
  • Quantiative Befragungen von Führungskräften und geführten Mitarbeitenden

Resultate

  • 3 Dissertationen
  • Ca. 7-9 wissenschaftliche Paper

VERANTWORTLICHE*R WISSENSCHAFTLER*IN

Kooperationspartner*Innen

Alexander Scholze (Dissertant)

UMIT Tiroler Privatuniversität

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