Ein Beitrag aus dem Modul „Digital Marketing“

Im Modul “Digital Marketing” beschäftigt ihr euch nicht nur mit Theorien und Konzepten des (Online-)Marketing. Ihr lernt auch ganz praktisch Techniken und Methoden. Im Zusammenhang mit dem Themenkomplex Content Marketing ist eine sehr erfolgreiche Methode aus dem Bereich der Kommunikation das Storytelling. Unternehmen und Marken gehen häufig auf eine neue Form der Kommunikation über, die nicht nur Informationen weitergibt, sondern Geschichten erzählt. An der DBU hört ihr aber nicht nur etwas darüber, sondern ihr probiert es selbst direkt aus. Schaut euch hier beispielhaft eine Aufgabenstellung aus dem Modul Digital Marketing an und wie sie einer der DBU-Studenten gelöst hat.

Die Aufgabenstellung:  

Versucht euch selbst im Storytelling! Erzählt uns eure Geschichte zur DBU. Das Ziel der Kampagne ist es, auf die Besonderheiten dieses Studiums aufmerksam zu machen. 

Der Beitrag eines Data Science Studierenden im zweiten Semester 

Titel: „Die DBU rettet die Firma“ 

Setting the Scene: Die Rahmenbedingung schaffen und dabei die fünf Sinne ansprechen 

Mein Arbeitgeber (hier: die Firma) ist eine konservative, behörden-ähnliche Firma, die sich plötzlichem Kostendruck ausgesetzt sieht und in der Digitalisierung ihr Heil sucht. Dies wird mit nostalgischen Gefühlen und einer Untergangsstimmung untermalt. 

Build characters: Diese sollten jeweils gegensätzliche Charaktereigenschaften haben 
1. Vorkämpfer: ein neuer Projektleiter, sehr engagiert, geprägt von der konservativen Vergangenheit der Firma, will sehr zukunftsorientiert sein, weiß aber nicht, wie er die Digitalisierung in der Firma umsetzen soll 
2. Hero: Die DBU. Modern; sehr gute professionelle Referent*innen; die sehr engagierte und kundige Studienberaterin Anne; drei Studiengänge, die alles anbieten, jedoch trotzdem sehr familiär und umsorgt mit den Studierenden umgeht und hier und da ein paar organisatorische Anlaufschwierigkeiten hat
3. Widersacher: Ein großer Teil der Organisation der Firma, die Sorge vor Digitalisierung hat und meint, dies sei ein IT Thema, das man eigentlich outsourcen kann
4. Sklave: ich selbst, da ich der Mitarbeiter und der Student bin 

Shape the Story… 

Die DBU rettet die Firma
Ein schöner Spätsommertag Ende September 2014. Das Laub färbt sich langsam ein, es weht ein laues Lüftchen, der Geruch von Heu mischt sich mit der Vorfreude auf das verdiente Wochenendbier im Biergarten. Die Preise für unsere Produkte liegen in einer sehr komfortablen Zone, das Geschäft läuft blendend und fährt Milliardengewinne ein. 

Seit geraumer Zeit sprechen unsere Berater von Digitalisierung. Was meinen sie damit? Es läuft doch alles wunderbar. Brauchen wir das wirklich? Nach dem schönen Wochenende zurück im Büro. Die Wetterlage hat sich verändert, dunkle Wolken sind am Himmel aufgezogen, der erste Herbststurm naht. Und dann häufen sich plötzlich die Gerüchte um eine Überversorgung unserer Produkte. Ein dramatischer Preisverfall beginnt. Das hatten unsere Experten aber nicht vorausgesagt! Schlagartig ist die Gemütlichkeit in der „Behörde“ vorbei. Mit einem solchen Preisverfall hatte niemand gerechnet, unsere Berater sagten doch, der Preis werde sich nur noch nach oben entwickeln!? Bonus kürzen, Stellen abbauen, Sparen wo immer es geht. Trotzdem bekommt unsere Firma ihre Produktionskosten nicht in den Griff. Droht eine Zahlungsunfähigkeit? In der Vorstandsetage riecht es nach Angstschweiß. Was tun? Da war doch noch was, wie hieß das? Digitalisierung? Das machen wir jetzt, war das Credo der Vorstandssitzungen. Eilig wurde ein Projektleiter ernannt, der die Digitalisierung vorantreiben und so die Kosten maßgeblich reduzieren sollte. Ein großes Projektteam mit üppigen Budgets wurde aufgebaut, der Vorstand hatte gehandelt, das Problem der Kosten schien gelöst. Gemäß Vorschlag unserer Berater wurden über 200 Digitalisierungsinitiativen in der ganzen Firma gestartet. Überall wurde von Digitalisierung gesprochen, aber eine wachsende Zahl von Mitarbeitenden distanzierte sich, boykottierte sogar die Teilnahme an diesen Projekten. Dieser neumodische Kram geht jetzt doch zu weit, hieß es. Es könne ja nicht sein, dass man auf einmal alle Daten und Information teilen müsse – und der Computer soll uns Entscheidungen abnehmen? Das wird niemals funktionieren, prophezeite die Mehrzahl der Belegschaft. 

Die DBU kommt ins Spiel 
Ich, mittlerweile in der Technologieabteilung tätig, hatte schon immer eine Affinität zu Statistiken und sah einen großen Wert in der Nutzung von Daten, um Business-relevante Probleme zu lösen. Ich wurde ausgesandt, den Markt nach nachhaltiger Unterstützung abzusuchen. Fraunhofer – nein, die bieten nur einzelne Kurse an, das ist nicht nachhaltig. Fernunis? Die bieten alle möglichen Studiengänge an, sind aber nicht auf Digitalisierungsthemen spezialisiert.  

Also weitersuchen. Da war doch noch diese neue Hochschule in Berlin, von der ich im Netz gelesen hatte, die DBU. Ein gutes Beratungsgespräch später, in dem alle Fragen beantwortet werden konnten, erwartet mich ein ambitioniertes Studienprogramm über 3 Jahre bis zum Bachelor. Keine einfache Aufgabe… Unser Vorstand war begeistert von meinem Bericht. Es war ja klar, dass es einen längeren Atem braucht, die Digitalisierung zu verstehen und in die Firma einzubringen. “Studieren Sie!”, hieß es einhellig. 

Schon im ersten Modul wurde deutlich: Volltreffer! Mir wurde sofort klar, dass man Digitalisierung nicht betreibt, um digital zu werden, sondern um bessere Daten-basierte Entscheidungen zu treffen, die die Kosten der Firma nachhaltig reduzieren. So ließen sich auch unsere Mitarbeitenden vom Nutzen überzeugen, wenn zunächst das Business Problem im Vordergrund steht und auf dieser Basis durch Aufsuchen und Aufbereitung relevanter Daten eine Lösung herbeigeführt wird. 

Die DBU schafft es, diese komplexen Sachverhalte mit hochgradigen Referent*innen und einer gut abgestimmten Modulreihenfolge geschickt zu vermitteln. Eine Anwendung des Gelernten in der täglichen Arbeit wird unterstützt und ist sogar ausdrücklich erbeten. 

Trotz dieser Professionalität ist es der DBU gelungen, einen lockeren und familiären Stil beizubehalten. Dazu trägt das „Du“ und der lässig gestaltete Campus enorm bei. Aber auch die persönliche, individuelle Betreuung der Studierenden und die unorthodoxe Lösungsbereitschaft von Problemen schafft großes Vertrauen.  

Das Ergebnis
Als „Digitaler Botschafter“ ist es mir mittlerweile gelungen, durch Transfer der Inhalte der DBU Module in die Firma eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. Klare Business Cases für wenige fokussierte Daten-getriebene Projekte zeigen bereits erste Einspareffekte. Die sehr negative Perzeption der Digitalisierung hat sich ins Positive gewandelt. Der Ausblick für die Zukunft der Firma ist wieder positiv – trotz der wieder stark gefallenen Preise. Denn nun herrscht die Gewissheit vor, die Kosten mittels neu gewonnenem Wissen und methodischer Sachkenntnis nachhaltig senken zu können. Und das gefällt Mitarbeitenden wie Shareholdern.

Das ist eine der vielfältigen Aufgaben aus dem Modul „Digital Marketing“. Dieses Modul wird in folgenden Studiengängen angeboten:

Digital Business Management B.Sc.

Digital Marketing & Communication Management B.Sc.

Data Science & Business Analytics B.Sc.