Starke Talente im Profil:
Vom Lieferantenmanagement in die Data Science

Mark König – B.Sc. Data Science & Management

Mit einem Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen in der Tasche startete Mark vor über zehn Jahren seine Karriere im Lieferantenmanagement. Schnell übernahm er als Teamleiter Führungsverantwortung. 2022 bekam er durch die Förderung seines Arbeitgebers die Möglichkeit, ein Vollzeitstudium im Bereich Data Science an der DBU aufzunehmen. Heute arbeitet er als Senior Consultant Digitization & Analytics im selben Unternehmen. Wir haben mit ihm über seine berufliche Neuausrichtung, seine Erfahrungen während des Studiums und seine Sicht auf die Zukunft der Data Science gesprochen.

DBU: Mark, du kommst ursprünglich aus dem Wirtschaftsingenieurwesen und hast dann zehn Jahre lang im Lieferantenmanagement gearbeitet. Was waren deine Aufgaben dort und gab es damals schon Schnittstellen zur Data Science?

Mark: Ich habe mich um die Wareneingangsprüfung gekümmert, Prüfpläne erstellt und den Messraum betreut. Sowohl die Messmittel als auch das gesamte Umfeld der Qualitätskontrolle benötigte verschiedene Softwares, um die einzelnen Datenquellen zu verbinden. Ziel war es, dass wir unseren Lieferanten Zahlen, Daten und Fakten während Audits und Gesprächsterminen präsentieren, aber auch das Top-Management über den Zustand der Qualität und der Lieferanten in Werk versichern konnten.

DBU: Dein Arbeitgeber hat dir und mehreren deiner Kolleg:innen ein Vollzeitstudium ermöglicht. Wolltest du deiner Karriere eine neue Richtung geben oder hat dein Arbeitgeber dein Potenzial dafür gesehen? Wie hast du es geschafft, dafür ausgewählt zu werden? Hast du nebenbei trotzdem gearbeitet?

Mark: Es gab eine Ausschreibung im Intranet, auf die ich gestoßen bin. Ich habe dann mit meinem direkten Vorgesetzten gesprochen, der mich darin bestärkt und sehr unterstützt hat, mich zu bewerben. Dazu wurden spätere Einsatzmöglichkeiten und ein Motivationsschreiben gefordert. Beides war wohl sehr überzeugend, sodass ich einen der 5 Plätze bekommen habe, die Kärcher angeboten hat.
Ich habe dann meine Arbeitszeit auf 80% bzw. 32 Wochenstunden reduziert und während des gesamten Studium gearbeitet.

DBU: Wie hast du deine Studienzeit an der DBU empfunden? Und wie hast du Arbeit, Privatleben und Bachelor über 3 Jahre miteinander vereinbart?

Mark: Wir haben volle Rückendeckung vom Unternehmen erhalten. Übernachtungs- und Reisekosten wurden übernommen. An Freitagen, an denen Präsenzen stattfanden, wurden wir freigestellt und die virtuellen Vorlesungen konnten wir teilweise während der Arbeitszeit wahrnehmen. So war das Studium sehr angenehm in den Alltag integrierbar. Durch die tollen Möglichkeiten an der DBU waren die Einschränkungen im Privatleben zwar spürbar, aber gut zu meistern. Mit der richtigen Planung und der sehr guten Abstimmung mit den Dozenten, haben wir das immer hinbekommen.
Auch Termine, Präsenzen und Vorlesungen konnten wir gut mit der DBU abstimmen. Hat terminlich Mal was gar nicht funktioniert, dann haben wir immer mit der Hochschule eine Lösung gefunden.

DBU: Gab es an der DBU etwas, das dir besonders gut gefallen hat?

Mark: Die Expertise unserer Dozenten, der lockere aber wertschätzende Umgang miteinander.
Wir waren mit einer der ersten in dem Studiengang an der DBU und es war spannend, gemeinsam neue Wege zu gehen und auszuprobieren, was funktioniert und was nicht. Die Hochschule hat dabei immer auf unsere Bedürfnisse reagiert und stand uns immer helfend zu Seite.

DBU: Wie siehst du die Entwicklungen in der Data Science seit KI so stark gekommen ist? Wo denkst du, geht die Reise für Data Scientists hin? Und was gefällt dir an deinem heutigen Job besonders?

Mark: Wir müssen weniger selbst programmieren, sondern nur das spezifische Wissen über den Dateninhalt haben. Das macht es einem mit Google Gemini und Co. schon einfacher.
Den Inhalt und die Daten kritisch prüfen und plausibilisieren, das kann die KI noch nicht abnehmen. Da hilft mir persönlich meine lange Erfahrung in meinem früheren Job als Lieferantenmanager.
Mir gefällt persönlich, dass ich direkt Teil der KI Innovationen bei uns im Unternehmen bin. Seit Beginn der Google Workspace Einführung bin ich als Key-User für Google in meinem Bereich benannt. Bei der flächendeckenden Einführung von Gemini haben wir die Möglichkeiten der KI gezeigt und in Use Cases zusammengefasst. Jetzt mit Google Workspace Flows entwickeln wir als Tester mit Google das Tool zur Marktreife. Das ist schon sehr spannend und löst Kribbeln in den Fingern aus.

DBU: Abschließend: Welche Tipps würdest du Leuten geben, die sich für ein Data Science Studium interessieren?

Mark: Sammelt gerne ein bisschen Erfahrung mit einem Job außerhalb der Data Science oder beschäftigt euch intensiv mit den Zusammenhängen der Daten. Dadurch kann man besser Insights generieren und nicht nur Standard-Reports und Dashboards bauen.

Seid neugierig und lasst der Fantasie freien Lauf bei der Analyse.
Und ganz wichtig: Eine Analyse die keinen scheinbaren Mehrwert bringt ist trotzdem eine gewonnene Erfahrung. Ein Dozent sagte einmal: Auch scheitern gehört zur Wissenschaft. Nur so lernen wir was nicht funktioniert und können an anderer Stelle erfolgreich sein.

Es funktioniert nicht immer alles beim ersten Mal und manchmal scheint man 5 Stunden für die Katze gearbeitet zu haben. Aber auch diese 5 Stunden gehören zum Studium dazu und sind rückblickend vielleicht die wertvollsten davon.

Vielen herzlichen Dank, Mark, dass du diese spannenden Einblicke in den B.Sc. in Data Science & Management mit uns geteilt hast! Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg in der Data Science.

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